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Wahlurne Umfrage

© Alexander Hauk / bayernnachrichten.de / gemeinfrei

23.09.2016

Umfrage Wähler bevorzugen Neuauflage der Großen Koalition

Mehrheit kann sich Koalition von Union und AfD nicht vorstellen.

Berlin – Die Berlin-Wahl hat Diskussionen über Koalitionsmöglichkeiten im Bund befeuert. Wäre Rot-Rot-Grün auch eine Alternative nach der Bundestagswahl? Würde die Union zur Not auch auf die AfD zugehen? In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage wünschen sich 33 Prozent der Befragten am ehesten eine Neuauflage der großen Koalition. Nur 25 Prozent der Deutschen favorisieren Rot-Rot-Grün. 15 Prozent der Befragten hätten am liebsten eine schwarz-grüne Regierung, 9 Prozent sind für eine Koalition von Union und AfD.

Allerdings können sich die meisten Deutschen nicht vorstellen, dass die CDU/CSU mit der AfD in eine Regierungskoalition eintreten würde – 81 Prozent der Befragten halten das für ausgeschlossen. Nur 13 Prozent der Deutschen können sich eine „schwarz-schwarz-blaue“ Koalition nach der Bundestagswahl vorstellen.

Eine Koalition der SPD mit der Linken halten dagegen viele Wähler auf Bundesebene für möglich: 49 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, dass die Bundes-SPD mit der Linkspartei koalieren wird. Bei den SPD-Wählern können sich das sogar 65 Prozent der Befragten vorstellen. 38 Prozent der Deutschen (und 21 Prozent der SPD-Wähler) halten ein solches rot-rotes-Szenario für ausgeschlossen.

Merkel eher Wunschkanzlerin

Der liebste nächste Bundeskanzler wäre den Deutschen noch immer die amtierende Bundeskanzlerin – und das sogar mit steigender Tendenz: 35 Prozent der Deutschen hätten Angela Merkel am liebsten erneut als Kanzlerin (im August waren es nur 33 Prozent).

Horst Seehofer (CSU) büßt an Beliebtheit ein – nur noch 16 Prozent sehen in ihm den Wunschkanzler (August: 20 Prozent). Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) wäre für 14 Prozent der Lieblingskandidat im Kanzleramt (August: 13 Prozent). SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel landet mit 13 Prozent auf dem letzten Platz, holt aber auf (August: 9 Prozent).

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