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Vorerst keine Hausdurchsuchung bei Wulff

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20.02.2012

Staatsanwaltschaft Vorerst keine Hausdurchsuchung bei Wulff

Staatsanwaltschaft sieht keine Verdunklungsgefahr.

Hannover – Die Staatsanwaltschaft Hannover sieht erstmal keinen Anlass für eine Hausdurchsuchung bei Ex-Bundespräsident Christian Wulff. Es bestehe keine Verdunkelungsgefahr, sagte Sprecher Hans-Jürgen Lendeckel am Montag auf dapd-Anfrage. Die Ermittlungen gegen Wulff wegen Vorteilsannahme liefen normal weiter. “Wir arbeiten mit dem nötigen Nachdruck, aber natürlich auch mit der gebotenen Gründlichkeit”, sagte Lendeckel.

Wulff steht im Verdacht, eine Reihe von Gefälligkeiten von dem Filmunternehmer David Groenewold angenommen zu haben. Eine Firma, an der Groenewold beteiligt ist, hatte 2006 eine Zusage für eine Landesbürgschaft in Höhe von vier Millionen Euro erhalten. Nach dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Aufhebung der Immunität war Wulff am Freitag vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten.

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