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Stanislaw Tillich

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29.09.2013

Vor Sondierungsgespräche Tillich warnt SPD vor Übermut

Die SPD solle etwas demütig sein.

Berlin – Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) warnt die Sozialdemokraten vor Beginn erster Sondierungsgespräche mit der Union vor Übermut. Es sei zwar zu begrüßen, dass die SPD jetzt vernünftig geworden sei und mit der CDU sprechen wolle. „Die SPD sollte jedoch etwas demütig sein, wenn sie ihr Wahlergebnis betrachtet“, sagte Tillich der „Welt“. Die Wählerinnen und Wähler wollten in der nächsten Bundesregierung „die klare politische Handschrift und Führung der CDU und der Bundeskanzlerin“.

Zugleich äußerte Tillich seine Bedenken hinsichtlich der SPD-Pläne, die Parteimitglieder am Ende von Verhandlungen über einen Koalitionsvertrag mit der Union abstimmen zu lassen. Tillich forderte, dass die Verhandlungsführer der Sozialdemokraten mit einem „klaren Mandat“ ausgestattet sind. „Da habe ich nach dem Konvent doch erhebliche Zweifel“, sagte Tillich.

Mit Blick auf die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD), die den Einzug in den Bundestag nur knapp verpasst hat, kündigte Tillich an, dass die CDU das Thema Europa besetzen und sich auch künftig mit der Euro-Rettung auseinandersetzen werde.

„Die AfD hat viele Wähler gewonnen, ohne dass man eigentlich weiß, wofür diese Partei steht“, sagte Tillich. „Wir wollen aber nicht, dass eine Partei rechts von uns Platz hat.“

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