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Ursula von der Leyen

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23.12.2012

Altersarmut von Frauen Von der Leyen wirbt für höhere Renten

„Altersarmut in Deutschland ist heute eher weiblich.“

Berlin – Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihre Forderung nach einer Lebensleistungsrente für Geringverdiener und höheren Renten für Mütter bekräftigt. „Bessere Renten für ältere Mütter und die Lebensleistungsrente ergänzen und verstärken einander“, schrieb von der Leyen in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“ (23. Dezember 2012).

Nach Meinung der Ministerin ist Rentengerechtigkeit zwischen Müttergenerationen nötig, „ebenso der Kampf gegen Altersarmut von Frauen, die einige Jahre beruflich kürzer treten, weil sie Kinder erziehen“. Von der Leyen warnte: „Altersarmut in Deutschland ist heute eher weiblich und wird künftig noch zunehmen, wenn wir nichts an den Rahmenbedingungen ändern.“

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende nannte es einen „Fakt“, dass die Sozialsysteme zwingend darauf angewiesen seien, dass Kinder geboren und erzogen werden. „Das kostet viel Liebe, Arbeit, Kraft, Zeit und Geld. Diese Lebensleistung muss sich am Ende auch in der Altersversorgung spiegeln“, so die Sozialministerin.

Zugleich verwies sie auf den begrenzten finanziellen Spielraum. Von der Leyen schrieb, es stimme zwar der Satz, dass niemand Kinder wegen der Rente bekomme. „Aber wenn gerade Frauen aus allen Studien entgegen tönt und sie in ihrem Umfeld erleben, wie Kinder schlussendlich die Rente schmälern, dann hinterlässt das Spuren.“

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