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Ursula von der Leyen

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11.06.2017

Von der Leyen Türkei soll in Nato bleiben

„Es ist besser, im Gespräch zu bleiben, als Brücken abzureißen.“

Berlin – Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich trotz aller Differenzen mit Ankara für einen Verbleib der Türkei in der Nato ausgesprochen.

„Ich glaube nicht, dass uns die Türkei mehr zuhören würde, wenn sie nicht mehr Mitglied der Nato wäre“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der „Funke-Mediengruppe“. „Es ist besser, im Gespräch zu bleiben, als Brücken abzureißen.“

Zugleich ermahnte sie die Regierung von Recep Tayyip Erdogan, der Respekt für gemeinsame Werte sei „Teil der Stärke und damit auch der politischen Überzeugungskraft der Allianz“. Derzeit entferne sich die Türkei „von unserem Verständnis von Demokratie“, beklagte von der Leyen. Die Türkei werde aber „unser Nachbar bleiben“. Sie liege an einer strategisch und geografisch enorm wichtigen Stelle.

Die Bundesregierung hatte in der vergangenen Woche entschieden, die im türkischen Incirlik stationierten deutschen Soldaten nach Jordanien zu verlegen. Es hatte Streit um das Besuchsrecht von Abgeordneten gegeben.

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