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Ursula von der Leyen

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20.07.2012

Arbeitsmarkt Von der Leyen rügt „statisches Berufsdenken“

Viele Menschen denken: einmal Bäcker, immer Bäcker.

Berlin – Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihren Vorschlag verteidigt, Schlecker-Frauen zu Erzieherinnen oder Altenpflegerinnen umschulen zu lassen. „Warum soll eine erfahrene Verkäuferin Mitte dreißig mit eigenen Kindern dafür weniger qualifiziert sein, als eine 18-Jährige, die frisch von der Schule kommt und so eine Ausbildung beginnt“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitags-Ausgabe).

Von der Leyen räumte ein, dass sie am Anfang von der heftigen Kritik an ihrem Vorschlag „wirklich überrascht“ gewesen sei und deshalb „Groll“ empfunden habe. Nun, nach einigen Wochen Abstand, verstehe sie „die heftige Debatte besser“.

„Das deutsche Denken über Berufe ist noch ein sehr statisches. Viele Menschen denken: einmal Bäcker, immer Bäcker. Wir müssen aber in Zeiten des demografischen Wandels, der Globalisierung und des Fachkräftemangels lernen, dass der Umstieg von einem Beruf in einen anderen Beruf innerhalb eines langen Arbeitslebens möglich sein muss“, sagte von der Leyen der SZ.

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