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Von der Leyen kritisiert Missbrauch von Zeitarbeit

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25.03.2012

Arbeitsmarkt Von der Leyen kritisiert Missbrauch von Zeitarbeit

Ministerin: Feste Arbeit darf nicht ersetzt werden.

Berlin – Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kritisiert den Missbrauch von Zeitarbeit. Diese sei „nicht dazu da, um dauerhaft Löhne zu senken“, sagte die CDU-Politikerin der Zeitung „Die Welt“ (Montagausgabe). Zwar sei Zeitarbeit ein wichtiger Faktor, um Auftragsspitzen abzufedern und schaffe kurzfristig Flexibilität. Sie dürfe aber nicht feste Arbeit ersetzen.

Die Ministerin will noch in dieser Legislaturperiode eine Regelung schaffen, damit Zeitarbeiter genauso bezahlt werden wie die Belegschaften der Firmen, in denen sie eingesetzt werden. „Es ist inakzeptabel, dass Mitarbeiter längerfristig ein und dieselbe Arbeit machen und es dafür unterschiedliche Löhne gibt“, sagte von der Leyen. Eine Verpflichtung für die Unternehmen lehnte sie aber ab. Löhne seien „das ureigenste Geschäft von Gewerkschaften und Arbeitgebern“.

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