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Berti Vogts 2012

© Садовников Дмитрий / CC BY-SA 3.0

23.11.2016

Vogts Klinsmanns direkte Art kommt nicht immer gut an

„Jürgen ist natürlich einer, der die Dinge, die ihn stören, anspricht.“

Düsseldorf – Nach der Entlassung von Jürgen Klinsmann als Trainer der Fußball-Nationalmannschaft der USA hat sich Berti Vogts zu den Gründen geäußert. „Jürgen ist natürlich einer, der die Dinge, die ihn stören, anspricht. Das kommt nicht immer gut an“, sagte Vogts der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Vogts selbst ist seit 2015 als technischer Berater für den US-Verband tätig. Ob er den Job nach der Entlassung Klinsmanns behält, ist noch offen.

„Es ist ein Grundproblem, dass es Reibungspunkte zwischen der Major League Soccer und dem Nationalteam gibt“, sagte der 69-jährige Vogts. „Jürgen hat viele Spieler aus Übersee dazu geholt, die Qualität haben. Das kommt in der MLS nicht gut an.“

Klinsmann war am Montagabend (MESZ) von seinen Aufgaben als US-Coach entbunden worden. In der entscheidenden Qualifikationsrunde Nord- und Mittelamerikas zur WM 2018 hatten die USA erst gegen den Erzrivalen Mexiko 1:2, dann in Costa Rica 0:4 verloren. Klinsmann war seit 2011 im Amt und führte sein Team unter anderem ins Achtelfinale der WM 2014.

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