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14.10.2009

Vierfachmörder von Eislingen wollten offenbar noch mehr Menschen töten

Ulm – Die beiden mutmaßlichen Vierfachmörder von Eislingen wollten nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Ulm offenbar noch mehr Menschen töten. Nach Informationen der Internetausgabe des „Stern“ sollen die jungen Männer geplant haben, auch die Eltern von Frederik B. zu ermorden. Diese Aussage soll Andreas H. gegenüber einem Gefängnismitarbeiter gemacht haben. Frederik habe sich von seinen Eltern mit seinen Problemen alleine gelassen und in seinem Elternhaus nicht mehr wohl gefühlt. Frederik hatte allerdings gegenüber seinen Eltern dementiert, dass diese auch Opfer werden sollten. Den beiden Jungen wird vorgeworfen, in der Nacht vom 9. auf den 10. April die Eltern und die Schwester von Andreas im Haus der Familie getötet zu haben. Seit Montag stehen sie wegen des Vierfachmordes vor dem Landgericht Ulm. Ihre Verteidiger haben Geständnisse angekündigt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ulm haben nach Informationen desselben Magazins zudem ergeben, dass die heute 19-Jährigen die Tat von langer Hand geplant und Vorkehrungen getroffen hatten, um sich ein Alibi zu verschaffen und ihre Spuren zu verwischen. Demnach sollte sich Andreas in den Oberarm schießen, um sich selbst als Opfer eines Überfalls zu inszenieren. Die Staatsanwaltschaft fand außerdem Hinweise, dass sich die beiden Freunde vor der Tat überlegten, Leichenteile durch Säure oder durch Verbrennen zu beseitigen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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