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Peter Ramsauer

© Norbert Hüttisch, Karlsruhe / CC BY-SA 3.0

03.04.2012

Entscheidung Vier „Schaufenster Elektromobilität“ stehen fest

Wettbewerb entschieden.

Berlin – Die Bundesregierung hat vier regionale „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt, die in den nächsten Jahren besonders gefördert werden sollen. Es sind Baden-Württemberg, Bayern/Sachsen, Berlin/Brandenburg und Niedersachsen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) würdigte die Sieger am Dienstag mit den Worten, sie hätten „olympiareife Konzepte“ vorgelegt. Er bekräftigte den Willen der Bundesregierung, bis 2020 sollten eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen verkehren.

Die vier Regionen, die neben anderen eigene Konzepte für den Wettbewerb vorgestellt hatten, sollen künftig mit jeweils maximal 50 Millionen Euro gefördert werden, wie Verkehrs- und Wirtschaftsministerium in Berlin mitteilten. Insgesamt stehen 180 Millionen Euro bereit.

Das „Living Lab BW E-Mobil“ aus Baden-Württemberg, das „Internationale Schaufenster der Elektromobilität“ von Berlin und Brandenburg, „Unsere Pferdestärken werden elektrisch“ aus Niedersachsen und „Elektromobilität verbindet“ aus Bayern und Sachsen erhielten den Zuschlag. Ramsauer sagte: „Die vier ausgewählten Regionen hatten olympiareife Konzepte vorgelegt – und werden jetzt mit Hilfe der Bundesregierung elektrisiert. Mehr als die Hälfte der Fahrzeuge sollte aus deutscher Produktion kommen.“

Die Entscheidung beruht auf Empfehlungen einer 13-köpfigen Jury aus Wissenschaftlern und Fachverbänden, die die 23 Bewerbungen geprüft und bewertet hatte. Als „Schaufenster“ seien jene großangelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben ausgewählt worden, „in denen die innovativsten Elemente der Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem gebündelt und deutlich – auch international – sichtbar gemacht werden“, schrieb das Verkehrsministerium.

Noch nicht festgelegt ist, wer wie viel bekommt. Das wird im anschließenden Bewilligungsverfahren verteilt. Die Bundesregierung schloss sich der Fachjury an, die vorgeschlagen hat, dass kein Schaufenster mit mehr als 50 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert werden sollte, um eine möglichst große Bandbreite innovativer Konzepte verwirklichen zu können. Die „Schaufenster Elektromobilität“ sind eine Maßnahme aus dem Regierungsprogramm Elektromobilität vom Mai 2011. Für das auf drei Jahre angelegte Programm stellt der Bund bis zu 180 Millionen Euro bereit.

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