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21.02.2015

Video-Podcast Merkel betont Bedeutung von „Industrie 4.0“ für Wohlstand

Es gehe nun darum, Standards zu entwickeln.

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung des Themas „Industrie 4.0“ für den Wohlstand in Deutschland betont. „Um die 20 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts entstehen in der industriellen Produktion“, sagte Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast. „Und deshalb müssen wir den Schritt hin zur Digitalisierung der Produktion auch gehen.“

Es gehe nun darum, Standards zu entwickeln und die richtigen Kooperationspartner zu finden, um mittelständischen und großen Unternehmen eine einheitliche Plattform zu geben.

Zudem gehe es „natürlich auch darum, zu überlegen, welche Auswirkungen hat das Ganze auf die Arbeitswelt“. Durch die Digitalisierung der Produktion würden sich die Tätigkeiten verschieben, deutlich mehr Softwarefähigkeiten erforderlich sein und bestimmte Arbeitsgänge durch Robotik ersetzt. Deshalb sei auch das Thema lebenslanges Lernen von besonderer Bedeutung.

Es gebe aber auch rechtliche Herausforderungen: So müssten rechtlich sichere Rahmenbedingungen geschaffen werden, um große Mengen an Daten bearbeiten zu können. Dies dürfe jedoch nicht so restriktiv gehandhabt werden, dass neue Produkte gar nicht mehr entstehen können.

„Hier geht es insbesondere darum, das richtige Verhältnis von Schutz und Freiheit der Datenverarbeitung zu finden“, betonte Merkel.

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