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Vettel trotzt dem Stotterstart

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10.02.2012

Formel 1 Vettel trotzt dem Stotterstart

Neuer Red Bull bereitet erste Probleme – “Das gehört zu einem Test dazu”.

Düsseldorf/Jerez – Nach Startproblemen lief es für Sebastian Vettel doch noch rund. Elektronik- und Motorprobleme hatten den Weltmeister zum Abschluss der Formel-1-Testfahrten im spanischen Jerez am Freitag zunächst zum Zuschauen verdammt. “So etwas gehört einfach zu einem Test dazu, das ist der Grund, warum wir hier sind. Natürlich würden wir gerne mehr fahren, aber das lässt sich jetzt nicht ändern”, sagte Vettel.

Nach lediglich zwei Installationsrunden musste der 24-Jährige seinen neuen RB8 wieder in die Red-Bull-Garage fahren. Stundenlang stand Vettels Dienstauto dort, ehe er am Nachmittag wieder auf die Strecke konnte. 50 Runden absolvierte Vettel noch und fuhr dabei in 1:19,606 Minuten die drittbeste Zeit des Tages.

Elektronik- und Motorprobleme

Der erste Testtag war für Vettel wesentlich besser verlaufen. Am Donnerstag konnte der Heppenheimer 96 Runden drehen. “Heute Morgen hatten wir erstmal ein Problem mit der Elektrik. Es dauerte etwas, bis wir das Ursache gefunden hatten. Als wir danach wieder rausgefahren sind, hatten wir ein Problem mit dem Motor”, erklärte Vettel. Der Motor sei zwar nicht kaputt gewesen, wurde aber sicherheitshalber ausgewechselt, sagte Vettel.

Probleme hatte auch erneut Ferrari. Reparaturen und kleinere Abstimmungen zwangen den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso teilweise zu stundenlangem Warten. Der Spanier nutzte die insgesamt 39 Runden allerdings für die Bestzeit (1:18, 877). Sehr zur Freude des italienischen Traditionsrennstalls, der hinsichtlich seines neuen F2012 mit reichlich Kritik zu kämpfen hatte.

Allerdings bleiben Vettel und Co. noch zwei weitere Testsessions in Barcelona vom 21. bis 24. Februar sowie vom 1. bis 4. März, um die neuen Autos für den Saisonauftakt am 18. März in Australien einzustimmen.

Hülkenberg wieder im Cockpit

Nico Hülkenberg hingegen feierte am Freitag sein verspätetes Comeback. Nachdem der 24-Jährige in Jerez zunächst zum Zuschauen verdammt war, fuhr der Force-India-Pilot am Freitag seine ersten Runden. Am Donnerstag musste Hülkenberg noch pausieren, weil Testfahrer Jules Bianchi mit dem neuen Force India nach nur zwei Runden ins Kiesbett gerutscht war.

Ein für die Reparatur benötigtes Teil musste allerdings erst eingeflogen werden. Am Freitag um 9.04 Uhr konnte der Emmericher dann endlich auf die Strecke. 90 Runden absolvierte Hülkenberg und fuhr die siebtbeste Zeit. Hülkenberg hatte nach einem Jahr als Testfahrer bei Force India im Dezember das Cockpit seines Landsmannes Adrian Sutil übernommen.

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