Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

10.01.2010

Verteidiger Keine Falschaussagen im Fall des Asylbewerbers Jalloh

Dessau – Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) den Freispruch im Fall des 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannten Asylbewerbers Oury Jalloh aufgehoben hat, äußert sich nun erstmals der Verteidiger des damals angeklagten Polizisten. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, wirft Attila Teuchtler Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD) den „Versuch politischer Einflussnahme“ vor. Der Minister hatte nach dem BGH-Entscheid zur Neuauflage des Verfahrens vergangene Woche erklärt, nun bestehe die „Chance zu einer vollständigen juristischen Aufarbeitung“ des Falles. Der Verteidiger wehrte sich, der Minister erwecke den Eindruck „damals sei unvollständig ermittelt, falsch ausgesagt oder etwas vertuscht worden. Das ist Unfug.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/verteidiger-keine-falschaussagen-im-fall-des-asylbewerbers-jalloh-5722.html

Weitere Nachrichten

Neonazi

© Marek Peters / marek-peters.com / GFDL 1.2

Niedersachsen Zahl rechter Straftaten erneut gestiegen

Die Zahl rechter Straftaten in Niedersachsen ist 2016 erneut gestiegen. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (Samstag) verzeichnete die Polizei 1622 Delikte ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Weitere Schlagzeilen