newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Modeartikel-Geschäft
© über dts Nachrichtenagentur

Wachstum Versace will in Deutschland expandieren

In Deutschland setzt Versace dieses Jahr 20 Millionen Euro um.

Mailand – Mit frischem Kapital im Rücken geht das italienische Modeunternehmen Versace auf Auslands-Expansion: Nach der Laden-Eröffnung diese Woche an der Düsseldorfer Königsallee plant der Vorstandsvorsitzende Gian Giacomo Ferraris weitere Boutiquen.

„Wir haben auch noch Hamburg und Berlin im Programm“, kündigte er im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) an. „Wir werden in Deutschland stärker wachsen als in anderen Märkten“, sagte Ferraris.

In Deutschland setzt Versace dieses Jahr 20 Millionen Euro um. Im E-Commerce ist Deutschland der wichtigste europäische Markt für das Unternehmen – nach Großbritannien.

Im Februar war der Private-Equity-Investor Blackstone mit 210 Millionen Euro bei Versace eingestiegen. Das Geld nutzt Ferraris nun, um die Marke aggressiver als bisher im Ausland auszubauen. Hatte Versace Ende vergangenen Jahres noch 137 Geschäfte weltweit, werden es laut Ferraris Ende 2014 bereits 160 sein.

„Wir wollen den Umsatz in den kommenden drei bis vier Jahren um weitere 20 bis 30 Prozent auf dann 700 bis 800 Millionen Euro steigern“, sagte Ferraris.

Auch in China, wo zuletzt die Anti-Korruptions-Gesetze den Luxus-Herstellern die Geschäfte verdorben haben, sieht Ferraris noch Potenzial. „Wir wachsen jetzt nicht mehr 30 Prozent, aber immerhin noch zweistellig“, sagte er. Ein Börsengang von Versace sei in drei bis vier Jahren wahrscheinlich. „Wenn es nach mir ginge, dann gingen wir sobald wie möglich an die Börse“, so Ferraris.

05.11.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet. Statt der von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geschätzten 225 Millionen Euro hat das Thomas Cook Bundportal, das für die ...

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Bericht Beschwerden über Airlines erreichen Rekordniveau

Schleppende Versorgung Wachsende Kritik an Corona-Impfstoffherstellern

Handelsverband Lockdown „Katastrophe“ für den niedersächsischen Handel

Corona-Pleiten 60 Prozent mehr Insolvenzgeld überwiesen als im Vorjahreszeitraum

Nah- und Fernverkehr Mehr als ein Drittel aller Bahnsteige der Bahn nicht barrierefrei

Coronavirus GDL-Chef Weselsky fordert Impfvorrang für Bahnbeschäftigte

SPD Fraktionschef fordert Staatseinstieg bei Thyssenkrupp

Gastronomie Aus Novemberhilfen müssen Winterhilfen werden

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »