Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Verkehrsminister Hermann fordert Kostenrechnung für Stuttgart 21

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

27.08.2011

Stuttgart 21 Verkehrsminister Hermann fordert Kostenrechnung für Stuttgart 21

Stuttgart – Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann hat eine detaillierte Kostenrechnung für das Bahnprojekt Stuttgart 21 gefordert.

In der „Wirtschaftswoche“ beklagte der Grünen-Politiker, dass die Bahn der Landesregierung bisher keine plausible Kostenkalkulation vorgelegt habe. Zudem sei ein langer Fragenkatalog seines Ministeriums nicht beantwortet worden. Sobald die Kosten den vereinbarten Rahmen von 4,5 Milliarden Euro überschreiten würden, sei die Finanzierung ungeklärt.

Die Landesregierung habe Bahnchef Rüdiger Grube deshalb aufgefordert, die Übernahme höherer Kosten durch die Bahn zu garantieren. Grube habe jedoch nur geantwortet, es gebe keine Hinweise auf höhere Kosten, so der Verkehrsminister weiter. „Die geforderte Erklärung unterschreibt er nicht, weil er ganz genau weiß, dass das Kostenrisiko da ist“, fügte Hermann hinzu.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/verkehrsminister-hermann-fordert-kostenrechnung-fuer-stuttgart-21-26800.html

Weitere Nachrichten

Jürgen Trittin Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen / CC BY-SA 2.0

Grüne Trittin sieht gute Chancen auf Regierung ohne CDU/CSU

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht trotz niedriger Umfragewerte seiner Partei Chancen auf eine Regierungsbeteiligung in Berlin. "In den Umfragen ...

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Weitere Schlagzeilen