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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle

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10.11.2015

Verhandlungen über Familiennachzug CSU warnt SPD vor Blockade

„Wir brauchen von der SPD jetzt ein Zeichen der Vernunft, keine Blockade.“

Berlin/München – Im Streit um die Begrenzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak fordert die CSU die SPD zur Kooperation auf und warnt vor einer Blockade. „Wir brauchen von der SPD jetzt ein Zeichen der Vernunft, keine Blockade“, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer gegenüber „Bild“ (Dienstag).

„Unbegrenzter Familiennachzug würde Deutschland weiter überfordern. Ich rate der SPD, weniger im Willy-Brandt-Haus zu sitzen, sondern stattdessen mehr mit den Menschen zu reden.“

Die Unionsspitze hatte sich am Montag darauf verständigt, in der Innenministerkonferenz über einen niedrigeren Schutz-Status (subsidiären Schutz) der Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak zu verhandeln, der eine Beschränkung des Familiennachzugs ermöglichen würde. Die SPD steht dem bislang ablehnend gegenüber.

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