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Postbotin

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11.06.2015

Verdi Rund 16.000 Post-Beschäftigte im Streik

Der Ausstand soll auch in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.

Berlin – An dem Streik bei der Deutschen Post haben sich am Donnerstag nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 16.000 Beschäftigte beteiligt. Der Ausstand hatte in der Nacht von Montag auf Dienstag in den 83 Briefverteilzentren begonnen, seitdem wird der Arbeitskampf schrittweise auf die Paketzustellung in den Ballungsräumen und die so genannte Verbundzustellung im ländlichen Raum ausgeweitet.

Der Ausstand soll nach Verdi-Angaben auch in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Nach Angaben der Post erreichen mehr als 80 Prozent der Sendungen ihr Ziel trotz des Streiks pünktlich.

Verdi fordert im laufenden Tarifkonflikt neben einer Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich 5,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigen bei der Post.

Hintergrund des Konflikts ist der Aufbau von 49 regionalen Gesellschaften für die Paketzustellung, bei denen bislang rund 6.000 Paketboten nicht nach dem Haustarif der Post, sondern nach oft niedrigeren regionalen Tarifvertragen der Logistikbranche bezahlt werden.

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