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24.10.2009

Verdi Chef Bsirske kritisiert Pläne von Union und FDP

Berlin – Der Chef der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hat Kritik an den Plänen der künftigen schwarz-gelben Koalition geübt. Laut Bsirske stelle Schwarz-Gelb „Profit vor Gemeinwohl“. Dabei kritisierte der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft, dass „Steuergeschenke in Milliardenhöhe für Unternehmen“ kontraproduktiv für die aktive Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise seien. Weiterhin warnte Bsirske vor einer „gefährlichen Entstaatlichung und einer Schwächung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“.

Den Ländern und Kommunen würden die finanziellen Investitionsmittel entzogen, wodurch die sozialen Sicherungssysteme immer weiter unter Druck geraten. Der Verdi-Chef befürchtet im nächsten Jahr weitere Leistungskürzungen und fügte hinzu, dass die Rechnung der neuen Koalition den Bürgern erst nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai nächsten Jahres vorgelegt werde.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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