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Verdi

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27.07.2012

Ergo Verdi fürchtet Kündigungen bei Versicherungsgruppe

„Offenbar will man den Abbau gar nicht sozialverträglich gestalten.“

Düsseldorf – Die Gewerkschaft Verdi fürchtet, dass es beim angekündigten Stellenabbau der Ergo Versicherungsgruppe zu Kündigungen kommt. „Die Ergo gibt zum Jahresende viele Schutzregeln für Arbeitnehmer wie das Kündigungs-Verbot auf. Offenbar will der Konzern den Abbau gar nicht sozialverträglich gestalten“, sagte Frank Fassin der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Das Vorgehen der Ergo gegen die Arbeitnehmer sei ein Paradigmenwechsel, so etwas habe es in der Versicherungs-Branche noch nicht gegeben. Fassin hält die geplante Streichung von 1.350 Stellen für eine „glatte unternehmerische Fehlentscheidung“.

Weiter sagte er: „Die Ergo verliert seit Jahren überproportional Marktanteile. Sie müsste den Vertrieb stärken, statt dessen halbiert sie ihn. Das ist eine Katastrophe.“

Fassin sitzt für Verdi im Ergo-Aufsichtsrat.

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