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Verdi-Chef Bsirske

© Daniel Reinhardt über dpa

02.03.2015

Verdi Bsirske verteidigt geplante Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten.

Berlin – Verdi-Chef Bsirske hat die für diese Woche geplanten Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder verteidigt. Es könne nicht angehen, dass sich die Länder mit der Schuldenbremse selbst Fesseln anlegten und die Beschäftigten das dann ausbaden sollen, „zumal die Steuereinnahmen sprudeln“.

Berufsfeuerwehr, Polizei, Schulen, Unikliniken und Hochschulen seien für ein funktionierende Gesellschaft von zentraler Bedeutung, sagte der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft der „Nordwest-Zeitung“: „Und wer von qualifizierten Beschäftigten gute Arbeit erwartet, muss diese auch angemessen bezahlen“.

Nach dem vorläufigen Scheitern der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder sollen von diesem Dienstag an bundesweit Lehrer streiken. Warnstreiks soll es auch an Unikliniken, beim Küstenschutz, in Straßenmeistereien und Landesverwaltungen geben.

Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten, mindestens aber 175 Euro. Wichtige Streitpunkte sind auch die betriebliche Altersvorsorge und die tarifliche Eingruppierung der Lehrer.

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