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Brote und Brötchen in einer Bäckerei

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23.06.2012

Untersuchung Verbraucherzentrale kritisiert Eiweißbrot

„Allein durch den Verzehr dieser Eiweißbrote wird kein Mensch abnehmen.“

Berlin – Die Verbraucherzentrale Bayern hat die angeblich gesundheitsfördernden Effekte des seit einem halben Jahr erhältlichen Eiweißbrots kritisiert. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ und zitiert vorab aus einer Marktstudie der Verbraucherzentrale Bayern, welche die stark proteinhaltigen Brote genauer untersucht hat.

Die unter den Bezeichnungen „Eiweißbrot“ oder „Abendbrot“ verkauften Laibe enthielten nämlich nicht nur viel Eiweiß, sondern auch jede Menge Fett. Viele Eiweißbrote seien mit drei Euro und mehr pro Pfund überdurchschnittlich teuer und dabei unterdurchschnittlich im Geschmack. Die Tester stellten ein „klebriges und pappiges Mundgefühl“ fest und eine „schwammige Konsistenz“.

Darüber hinaus meldet die Verbraucherzentralen-Expertin Daniela Krehl auch an den gesundheitsförderlichen Wirkungen erhebliche Zweifel an. Die Brote seien zwar arm an Kohlenhydraten, aber dafür umso fettreicher. Der Fettanteil einiger untersuchter Brote habe um das Drei- bis Zehnfache über dem Normalwert gelegen. Die meisten Eiweißbrote seien in Wirklichkeit kalorienreicher als herkömmliche Brotarten, stellt Krehl fest: „Allein durch den Verzehr dieser Eiweißbrote wird kein Mensch abnehmen.“

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