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07.07.2010

Verbraucherschutzministerin Aigner erneuert Kritik an Facebook

Berlin – Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat ihre Kritik am sozialen Netzwerk Facebook erneuert. „Was mit den privaten Daten der weltweit mehr als 400 Millionen Mitgliedern geschieht, wird bewusst verschleiert“, erklärte Aigner in einem Interview mit dem Magazin „Werben & Verkaufen“.

Als Verbraucherschutzministerin könne sie nicht akzeptieren, wenn Facebook als Marktführer die Datenschutz-Einstellungen immer weiter zum Nachteil der Mitglieder lockere und personenbezogene Daten an Werbepartner weitergeben wolle. Das Netzwerk habe deutsche Nutzungsbestimmungen, schätzungsweise neun Millionen deutsche Kunden und eine Niederlassung in Hamburg. „Deshalb muss sich Facebook auch an deutsches Recht halten“, so die Ministerin.

Aigner appellierte auch an die Selbstverantwortung der Bürger, die das Internet nutzen. „Jeder Nutzer muss wissen, dass das Netz nichts vergisst und dass er bei vermeintlich kostenlosen Web-Seiten mit der Preisgabe persönlicher Daten bezahlt“, warnte die Politikerin.

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