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06.10.2009

Verbraucherschützer kritisieren hohe Strompreise

Berlin – Private Haushalte müssen trotz deutlich gesunkener Großhandelspreise mehr für Strom bezahlen. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf eine Studie des unabhängigen Vergleichsportals Verivox berichtet, ist der Preis für Strom im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent gestiegen, bei Sondervertragskunden allerdings um 8,5 Prozent gesunken. Verbraucherschützer fordern nun eine Überprüfung durch die Wettbewerbshüter. Der aktuelle bundesweite Preis für eine Kilowattstunde Strom liegt bei 22,64 Cent. Eine vierköpfige Familie mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4000 Kilowattstunden müsste daher 51 Euro mehr als im Vorjahr zahlen. „Zwei von drei Kunden sind noch immer bei einem teuren Grundversorger, erst zehn Prozent aller Kunden haben ihren Stromanbieter gewechselt. Und das, obwohl bei einem Wechsel oft hundert Euro und mehr an Ersparnis drin sind“, so Peter Blenkers, Energieexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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