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28.03.2010

Verbandschef fordert Ausschluss von Pleite-Staaten aus Euro-Zone

Berlin – Verbandschef Patrick Adenauer hat aus Sorge um die Stabilität des Euro einen Ausschluss von Pleite-Staaten aus der Gemeinschaftswährung gefordert. Der Präsident des Verbands der Familienunternehmen sagte der „Bild-Zeitung“, man solle Pleite-Staaten aus dem Euro ausschließen können. „Eine Strafe muss schmerzhaft sein, sonst strengen sich Länder wie Griechenland, Portugal oder Spanien beim Sparen nicht genügend an.“ Nur mit harten Sanktionen könne ein Absturz des Euro vermieden werden.

Verbandschef Adenauer warnte zudem davor, dass der deutsche Steuerzahler nicht zur „Melkkuh für die griechischen Finanzprobleme“ werden sollte. Es könne nicht sein, dass Deutschland immer den Großteil der Rechnung zahlen müsse, wenn andere nicht ordentlich wirtschaften. Gleichzeitig lobt Adenauer die Bundeskanzlerin. Die harte Haltung von Angela Merkel sei genau richtig. „Griechenland darf nur durch eine internationale koordinierte Aktion geholfen werden,“ so Adenauer.

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