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ver.di fordert Staatshilfe für Mitarbeiterinnen

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23.03.2012

Schlecker ver.di fordert Staatshilfe für Mitarbeiterinnen

„Wir reden über eine Bürgschaft für ein Darlehen in Höhe von 71 Millionen Euro“.

Passau – Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, fordert staatliche Hilfen für die Mitarbeiterinnen der insolventen Drogeriekette Schlecker. „Wir reden über eine Bürgschaft für ein Darlehen in Höhe von 71 Millionen Euro der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Das ist im Vergleich zu den Milliardenleistungen für Schrottbanken wie Hypo Real Estate sehr überschaubar“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“.

Bei Schlecker gehe es um 11.000 oder womöglich 25.000 Arbeitsplätze, wenn die geplante Transfergesellschaft nicht käme. „Das kann uns nicht egal sein“, sagte der ver.di-Chef. „Hier müssen Bund und Länder mit einer Bürgschaft Verantwortung übernehmen. Wer Milliarden für marode Banken bereitstellt, muss auch mit ein paar Millionen für Tausende von Arbeitsplätzen helfen.“

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