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ver.di fordert mehr Einsatz der Bundesregierung

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12.03.2012

Schlecker ver.di fordert mehr Einsatz der Bundesregierung

„Verantwortung für Tausende von Frauenarbeitsplätzen“.

Ehingen/Berlin – Die Gewerkschaft ver.di fordert mehr Einsatz der Bundesregierung für die insolvente Drogeriekette Schlecker. „Ich rufe die Bundesregierung auf, ihre Verantwortung für Tausende von Frauenarbeitsplätzen anzunehmen“, sagte das ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel, Stefanie Nutzenberger, am Montag in Berlin.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte am Wochenende deutlich gemacht, dass die staatliche Förderbank KfW eine Transfergesellschaft nicht mit Krediten unterstützen werde. Zur Begründung hieß es, diese seien auf kleine und mittelständische Firmen ausgerichtet.

Nutzenberger hielt dem entgegen, es sei schlimm genug, dass bald Tausende Frauen ihren Arbeitsplatz bei Schlecker verlieren. „Da darf doch die Sicherung der Existenzen dieser Frauen nicht an bürokratischen Hürden und parteipolitischen Denkblockaden scheitern“, forderte sie.

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