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13.03.2010

Vatikan sieht Papst als Opfer einer Diffamierungskampagne

Rom – Der Vatikan hat die Kritik an Papst Benedikt XVI. in Zusammenhang mit einem Missbrauchs-Skandal in seiner früheren Diözese zurückgewiesen. „Es ist offensichtlich, dass in den vergangenen Tagen einige mit einer gewissen Verbissenheit in Regensburg und München nach Elementen gesucht haben, um den Heiligen Vater persönlich in die Missbrauchs-Frage hineinzuziehen“, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi heute in Rom. Dabei sei es für „jeden objektiven Beobachter […] klar, dass diese Versuche fehlgeschlagen sind“, fügte er auf Radio Vatikan hinzu. Das Erzbistum München und Freising, das Joseph Ratzinger in den 80er Jahren als Erzbischof leitete, hatte am Freitag „schwere Fehler“ im Umgang mit einem pädophilen Priester im fraglichen Zeitraum zugegeben. Man habe den Geistlichen, dem sexuellen Missbrauch vorgeworfen wurde, nach München versetzt, um ihm eine Therapie machen zu lassen. Stattdessen sei er erneut in der Pfarrseelsorge eingesetzt wurden und verging sich Jahre später erneut an Minderjährigen. Der frühere Generalvikar Gerhard Gruber übernimmt für die falschen Entscheidungen die volle Verantwortung. Der heutige Papst habe mit den damaligen Entscheidungen nichts zu tun gehabt, betonte der Papst-Sprecher.

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