Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

13.03.2010

Vater von Tim K. wehrt sich gegen Prozess

Stuttgart – Der Vater des Amokläufers von Winnenden will sich nicht vor Gericht verantworten. Der Verteidiger von Jörg K. beantragte dem Nachrichtenmagazin „Focus“ zufolge in einem Schriftsatz an das Landgericht Stuttgart, die Eröffnung des Hauptverfahrens wegen fahrlässiger Tötung in 15 Fällen sowie fahrlässiger Körperverletzung in 13 Fällen abzulehnen. Der Anwalt Hans Steffan führt laut „Focus“ aus, für den 51-jährigen Vater von Tim K. sei der Amoklauf nicht „erkennbar oder vorhersehbar“ gewesen. Er habe „keinerlei konkrete Anhaltspunkte“ dafür gehabt, dass Tim die spätere Mordwaffe aus dem Kleiderschrank nehmen könnte. Bis heute seien dem Vater „die Hintergründe zur Tat“ und die „Motivation seines Sohnes“ nicht bekannt. Wenn Jörg K. vor Gericht müsse, dann allenfalls wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/vater-von-tim-k-wehrt-sich-gegen-prozess-8262.html

Weitere Nachrichten

Facebook Internet

© facebook

Hasskommentare auf Facebook Politiker fordern Ermittlungen gegen Zuckerberg

Wenn Facebook Hasskommentare nicht löscht, sollen deutsche Strafverfolgungsbehörden notfalls gegen Unternehmens-Chef Mark Zuckerberg vorgehen. Das fordern ...

Christian Lindner FDP 2013

© Gerd Seidel (Rob Irgendwer) / CC BY-SA 3.0

FDP Lindner schlägt Elite-Gymnasien für Problemviertel vor

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat zur Bekämpfung der Bildungsarmut als konkrete Maßnahme Elite-Gymnasien für Problemviertel vorgeschlagen. "In 30 ...

Krankenzimmer Krankenhaus

© Tomasz Sienicki / gemeinfrei

Beschluss CDU will Kliniken nach Qualität bezahlen

Die CDU will die Bezahlung deutscher Krankenhäuser von Menge auf Qualität umstellen. Das geht aus einem Beschluss des CDU-Bundesfachausschusses Gesundheit ...

Weitere Schlagzeilen