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05.12.2009

Winnenden Vater von Tim K. hat Amoklauf erst ermöglicht

Prozesstermin steht noch nicht fest.

Stuttgart – Der Vater von Tim K. hätte den Amoklauf seines Sohnes in Winnenden nach Ansicht der Staatsanwaltschaft verhindern können. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf die Anklageschrift. Demnach wirft die Staatsanwaltschaft Stuttgart Jörg K. vor, er habe bewusst gegen die Vorschriften zur Aufbewahrung von Waffen verstoßen und damit die Ermordung von 15 Menschen erst ermöglicht. Die Gefahr, dass sein 17-jähriger psychisch labiler Sohn die im Schlafzimmer der Eltern versteckte Waffe missbrauchen könnte, sei für den 50-Jährigen vorhersehbar gewesen.

Ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Insgesamt sollen 20 Zeugen, darunter mehrere bei der Tat verletzte Schüler, sowie sechs Sachverständige geladen werden.

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