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Gianis Varoufakis

© Yannis Kolesidis / Archiv über dpa

07.05.2015

Varoufakis bleibt vage Einigung in den nächsten Wochen

„Unser Ziel ist es, zu einer Abmachung zu kommen.“

Brüssel – Der im Kreis der Europartner umstrittene griechische Finanzminister Gianis Varoufakis legt sich nicht darauf fest, wann eine Einigung mit den Geldgebern über Reformen möglich ist.

„Ich vertraue darauf, dass eine Vereinbarung in den nächsten Tagen oder Wochen in Sicht sein wird“, sagte Varoufakis am Donnerstag in Brüssel bei einer Diskussionsveranstaltung. Am kommenden Montag werden die Euro-Finanzminister wieder über Griechenland beraten.

„Unser Ziel ist es, zu einer Abmachung zu kommen“, so Varoufakis. Es gebe viele Gemeinsamkeiten zwischen Athen und den Geldgebern. Experten verhandeln über ein Reformpaket, das Voraussetzung ist für die Freigabe von 7,2 Milliarden Euro Hilfsgeldern.

Varoufakis versicherte, sein Land werde fällige Kredite an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen. Die Euro-Finanzminister hatten Varoufakis vor zwei Wochen in Riga in ungewöhnlich deutlicher und undiplomatischer Weise unter Druck gesetzt, die Verhandlungen abzuschließen.

Der französische Finanzminister Michel Sapin sagte im Europaparlament, er erwarte am Montag keine endgültige Einigung mit Athen. „Aber ich wünsche, (…) dass der 11. Mai ein positiver Tag sein wird.“ Es solle deutlich werden, dass eine Einigung „vor uns liegt“.

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