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10.02.2010

Valentinstag 2010: Attacke auf PC-User

Holzwickede (openPR) – Am 14. Februar ist Valentinstag, und Online-Dating-Plattformen haben Hochkonjunktur. Sicherheitsexperte BitDefender rät Usern allerdings davon ab, bei der Partnersuche im Netz zu sorglos mit der Preisgabe persönlicher Daten umzugehen. Denn auch Cyberkriminelle vertrauen auf das Sprichwort „Liebe macht blind“ und nehmen keine Rücksicht auf „gebrochene Herzen“.

Es gibt viele seriöse und zuverlässige E-Dating-Dienste. Trotzdem sollten Nutzer bei der Auswahl des Service extrem vorsichtig sein und diesen genau prüfen. Vor der Anmeldung gilt es, stets nach positiven Referenzen und Website-Bewertungen Ausschau zu halten. Hilfreich ist auch die Beratung durch eine vertrauenswürdige Person, die den Dienst bereits genutzt hat. BitDefender rät zudem davon ab, sich über Mails von unbekannten Absendern und unsichere Links auf einem der Portale anzumelden.

„Den perfekten Partner insbesondere am Valentinstag online zu finden, klingt vielversprechend. Schnell verwandelt sich dieser Traum jedoch in einen Alptraum“, erklärt Catalin Cosoi, Senior Antispam-Forscher bei BitDefender. „Um sich vor Computerkriminalität zu schützen, sollten User ausschließlich Seiten mit expliziten Datenschutzrichtlinien besuchen und sicherstellen, dass ihre Anonymität gewahrt wird.“

Keine detaillierten Angaben machen

Sobald der Nutzer sich für eine ihm seriös erscheinende Dating-Plattform entschieden hat, sollte er trotzdem so wenige Angaben wie möglich machen und niemals seinen echten Namen als „Nickname“ verwenden. Zudem ist es ratsam, ein alternatives E-Mail-Konto einzurichten, um die Sicherheit des üblicherweise genutzten Accounts zu gewährleisten. Von der Angabe privater oder geschäftlicher Adressdaten, Telefonnummern oder sogar Sozialversicherungsnummern sollte ohnehin abgesehen werden.

„Selbst auf den ersten Blick triviale Informationen, wie der Mädchenname der Mutter oder der Name des ersten Haustiers, können von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Den Tätern dienen sie oft zur Erkennung von Passwörtern für E-Mail- oder Online-Banking-Accounts. Werden darüber hinaus noch finanzielle Daten wie Bankkonten, Kreditkartennummern oder PINs leichtsinnig angegeben, ist die finanzielle Katastrophe oft vorprogrammiert“, so Cosoi.

Weitere E-Threats in Bezug auf den Valentinstag können sein

– Spam, der über soziale Netzwerke verteilt wird und direkt auf bösartige Websites verlinkt.
– Spam, der für Valentinstagsgeschenke o.Ä. wirbt.
– E-Mail-Anhänge, die als lustige Kurzfilme oder E-Cards getarnt, Schadprogrammen verbreiten.

BitDefender rät Nutzern daher zur Beachtung folgender Tipps

– Keine E-Mails von unbekannten Quellen öffnen.
– Keine Anhänge in E-Mails mit verdächtigen Betreffzeilen öffnen, ohne vorher auf Viren zu prüfen.
– Ketten-E-Mails umgehend löschen.
– Security-Updates sollten regelmäßig installiert werden.
– Eine komplette und proaktiv arbeitende Security-Suite installieren.

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