Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Straßenszene in Syrien

© dts Nachrichtenagentur

27.07.2012

Syrien USA warnen vor Massaker in Aleppo

Eine militärische Intervention weiter ausgeschlossen.

Washington – Die US-Regierung hat vor einem neuen Massaker in der syrischen Wirtschaftsmetropole Aleppo gewarnt. Wie die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, sagte, würden sich Rebellen und Regierungstruppen in der Millionenstadt für die entscheidenden Gefechte formieren. Regimetruppen würden Panzer vor Aleppo stationieren sowie Hubschrauber und Flugzeuge mobilisieren. Das US-Außenministerium bezeichnet die Lage vor Ort bereits als erste Eskalation des Konflikts.

„Wir sprechen hier von einem Angriff auf enge Straßen in der Stadt, die von Zivilisten bevölkert werden“, fügte Nuland hinzu. Sie gab jedoch zu verstehen, dass man alles tue, um den Druck auf Machthaber Baschar al-Assad weiter zu erhöhen. Eine militärische Intervention schloss die Ministerin allerdings aus.

Am Donnerstag kam es zu Feuergefechten der syrischen Armee in dem von Rebellen gehaltenen Viertel Salaheddin und anderer Bezirke der Millionenmetropole Aleppo. Das Militär wies die massiven Artillerieangriffe jedoch zurück. Nach Angaben von Aufständischen schlugen diese hingegen Vorstöße der Regimetruppen zurück.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/usa-warnen-vor-massaker-in-aleppo-55623.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen