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Straßenszene in Syrien

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14.06.2013

USA Syrien setzt Chemiewaffen ein

Assad habe eine „rote Linie“ überschritten.

Washington – Die US-Regierung hat zum ersten Mal öffentlich erklärt, dass sie von einem Chemiewaffen-Einsatz in Syrien ausgeht. Nach intensiven Untersuchungen sei sich der US-Geheimdienst sicher, dass das Assad-Regime mehrmals unter anderem das Nervengas Sarin eingesetzt habe, teilte das Weiße Haus am Donnerstag mit. Dabei seien 100 bis 150 Menschen ums Leben gekommen.

Assad habe eine „rote Linie“ überschritten, hieß es. Das Weiße Haus kündigte an, das Thema auf dem G8-Gipfel Anfang nächster Woche und bei den Vereinten Nationen zur Sprache zu bringen. Zudem hätten sich die USA entschieden, die Rebellen auch militärisch zu unterstützen. Weitere Details wurden nicht genannt.

Auch der Irak hat Sarin im ersten Golfkrieg 1980 – 1988 gegen den Iran eingesetzt, und dann erneut, ebenfalls noch 1988, gegen seine kurdische Minderheit. Bei zwei terroristischen Anschlägen der sogenannten „Aum-Sekte“, 1994 in Matsumoto und 1995 in Tokio, wurde ebenfalls Sarin verwendet.

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