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Rösler will „den großen Wurf

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17.02.2013

Freihandelsabkommen Rösler will „den großen Wurf“

Ifo-Studie beziffert Vorteile einer Wirtschaftsunion.

Berlin – Das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa soll nach den Vorstellungen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) möglichst weitreichend ausfallen. „Wir streben den großen Wurf an, keinen Minimalkonsens“, sagte Rösler dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Rösler lehnt es ab, bestimmte Themen von den Verhandlungen auszunehmen. Darauf drängen laut „Spiegel“ vor allem die südeuropäischen Länder. Sie wollen Themen wie Lebensmittelregulierung oder Gentechnik zum Schutz ihrer Landwirtschaft ausklammern.

Die Bundesregierung versucht dem Magazin zufolge, ihre Position mit einer internen Studie des Münchner Ifo-Instituts zu untermauern: Danach wären die Vorteile einer transatlantischen Wirtschaftsunion umso größer, je stärker die Regierungen die Handelsschranken zwischen ihren Regionen abbauen müssten. Die Abschaffung von Zöllen bedeutet demnach ein Plus des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf in der EU und den USA um höchstens 0,2 Prozent.

Wenn gemeinsame technische Normen, Sicherheitsstandards oder Wettbewerbsvorschriften eingeführt würden, wäre mehr zu erwarten: Der Lebensstandard stiege im Verlauf der nächsten zwei Jahrzehnte in den USA um mehr als fünf, in Europa um mehr als sechs und in Deutschland um mehr als acht Prozent, so die Prognosen des ifo-Instituts. Die Handelsströme über den Atlantik könnten um mehr als das Dreifache wachsen, berechnete demnach das ifo-Institut.

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