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24.12.2009

USA Richard und Mayumi Heene müssen für inszenierten Ballonvorfall in Haft

Denver – Richard und Mayumi Heene, die Eltern des vor einigen Wochen angeblich in einem selbstgebauten Heißluftballon entschwebten Sechsjährigen aus Colorado, sind gestern von einem US-Gericht verurteilt worden. Dem Vater wurde eine Haftstrafe von 90 Tagen auferlegt, wobei er 60 Tage davon in einen Arbeitseinsatz umwandeln kann. Die Mutter des Jungen muss für 20 Tage in Haft, allerdings erst nach ihrem Mann. Über beide ist zudem eine Bewährungsstrafe von vier Jahren verhängt worden. Die Heenes hatten Anfang Oktober ein angebliches Ballonunglück ihres Sohnes Falcon inszeniert. Dabei war der Sechsjährige angeblich allein in einem selbstgebauten Heißluftballon davon getrieben. US-Medien hatten über Stunden hinweg live von dem Vorfall berichtet, bis sich herausstellte, dass sich das Kind nicht im Korb des Ballons befand. Der Sechsjährige hatte sich offenbar die ganze Zeit über in seinem Elternhaus versteckt. Bei der späteren Gerichtsverhandlung hatten die Heenes den Betrug eingestanden. Offenbar wollten die Eltern damit Werbung für eine Fernsehshow, in der sie auftraten, machen.

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