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Millionenstrafe für Transocean

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15.02.2013

Ölpest im Golf von Mexiko Millionenstrafe für Transocean

Unternehmen betrieb „Deepwater Horizon.“

Washington – Knapp drei Jahre nach der Ölpest im Golf von Mexiko muss der Plattformbetreiber Transocean 400 Millionen Dollar (knapp 300 Millionen Euro) Strafe zahlen. Ein US-Bundesgericht in New Orleans stimmte am Donnerstag einer Einigung zwischen dem Schweizer Unternehmen und der Staatsanwaltschaft zu, wie die „New York Times“ berichtete. Bereits im Januar hatte Transocean eine gesonderte Zivilstrafe von einer Milliarde Dollar akzeptiert.

Bei der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ am 20. April 2010 waren elf Arbeiter ums Leben gekommen. Weite Teile der US-Golfküste wurden verschmutzt.

Im Januar 2011 kam eine Regierungskommission zu dem Ergebnis, dass die schwerste Ölkatastrophe der US-Geschichte durch Sparmaßnahmen von BP, Transocean und dem ebenfalls angeklagten Zementlieferanten Halliburton verursacht wurde. Der Ölkonzern BP hatte die Unglücksplattform geleast.

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