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Aufschub in letzter Minute

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20.02.2013

Todesstrafe für geistig Behinderten Aufschub in letzter Minute

Gericht verhindert vorerst die Todesstrafe für geistig Behinderten in Georgia.

Atlanta – Quasi in letzter Minute vor der geplanten Hinrichtung ist dem im US-Staat Georgia wegen zweifachen Mordes verurteilten Warren Lee Hill ein Aufschub gewährt worden. Die Entscheidung zweier Gerichte sei etwa eine halbe Stunde vor dem Exekutionstermin am Dienstagabend eingegangen, sagte Hills Anwalt Brian Kammer dem US-Fernsehsender CNN zufolge. Der 52-jährige Hill hätte im Gefängnis von Jackson rund 60 Kilometer südlich von Atlanta hingerichtet werden sollen.

Ein Bundesgericht und ein Berufungsgericht des US-Staates Georgia blockierten nach Kammers Worten die Hinrichtung, die per Giftspritze hätte erfolgen sollen. Noch wenige Stunden zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der USA einen Aufschub abgelehnt.

Hills Anwälte argumentieren, ihr Mandant habe einen Intelligenzquotienten von 70 und müsse deshalb als geistig behindert gelten. Hill war in den 1980er Jahren wegen Mordes an seiner Freundin zu lebenslänglich verurteilt worden. Während der Haft soll er dann einen Mitgefangenen getötet haben. Deswegen wurde er zum Tode verurteilt.

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