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08.12.2009

US-Umweltbehörde stärkt Klimakompetenzen von Präsident Obama

Washington – Die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) hat gestern Treibhausgase offiziell als gesundheitsschädlich eingestuft und somit die Befugnisse der US-Regierung in der Regulierung von Emissionen entscheidend gestärkt. US-Präsident Barack Obama kann nun auch ohne die Zustimmung des Kongresses über die Regulierung des Ausstoßes von Kohlendioxid entscheiden. Nach Angaben der EPA gebe es wissenschaftliche Beweise für die gesundheitlichen Risiken durch CO2 und fünf weitere Gase. Ein Sprecher der US-Regierung betonte jedoch, dass Obama weiterhin auf ein Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung des Klimaschutzes setzen wolle. Derzeit steckt das Gesetz zum Klimaschutz im Senat fest, eine Entscheidung wird nicht vor dem Frühjahr erwartet. In der kommenden Woche will Obama zur entscheidenden Phase des Klimagipfels nach Kopenhagen reisen. Dort soll ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll beschlossen werden, dass 2012 ausläuft. Die USA versprachen im Vorfeld eine Verringerung der CO2-Emissionen um 17 Prozent bis 2020.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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