Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

29.08.2011

US-Ökonom Joseph Stiglitz fordert billigeres Geld von EZB

Berlin – Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz hat von der Europäische Zentralbank (EZB) billigeres Geld gefordert. „Ich denke, die EZB sollte ihre beiden Zinserhöhungen rückgängig machen“, sagte Stiglitz dem „Handelsblatt“. Inflation sei wirklich nicht das drängendste Problem in Europa, der Kontinent befinde sich klar in einem wirtschaftlichen Abschwung. „Dafür sprechen auch die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Deutschland. Hinzu kommt, dass die Geldpolitik der EZB nicht im Gleichschritt mit der US-Notenbank ist“, so der Ökonom weiter.

Die Fed habe angekündigt, die Zinsen zwei Jahre lang bei null zu lassen. „Die derzeitige Geldpolitik der EZB treibt den Euro in die Höhe und schadet damit auch deutschen Exporteuren“, erklärte Stiglitz.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/us-oekonom-joseph-stiglitz-fordert-billigeres-geld-von-ezb-26924.html

Weitere Nachrichten

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Euroscheine Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

Sparkassenpräsident Strafzins ist nicht ausgeschlossen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. "Auch ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

DIW-Chef Fratzscher Höheres Rentenalter unvermeidbar

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus nach dem Jahr 2030 für unvermeidbar. "Die ...

Weitere Schlagzeilen