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US-Militärgericht setzt Prozess fort

© AP, dapd

05.05.2012

9/11-Terroranschläge US-Militärgericht setzt Prozess fort

Angehörige der Opfer und Journalisten zur Verlesung der Anklage erwartet.

Andrews Air Force Base/US – Mehr als drei Jahre nach der Unterbrechung des Prozesses gegen den mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 wird der Fall am (heutigen) Samstag vor einem Militärgericht wieder aufgenommen. Neben dem Hauptangeklagten Chalid Scheich Mohammed, der sich zur Planung der Anschläge bekannt hat, müssen sich vier weitere Männer vor dem Geschworenengericht auf dem US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba verantworten. Ihnen werden unter anderem Mord in 2.976 Fällen, Terrorismus und Flugzeugentführung vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht ihnen die Todesstrafe.

Zur Verlesung der Anklage werden einige Angehörige der Opfer der Anschläge am 11. September 2001 sowie Journalisten und Menschenrechtsaktivisten erwartet. Im Anschluss wird es mehrere Anhörungen der Verteidigung geben. Die Anwälte der Angeklagten kündigten an, ihre Mandanten würden vor Gericht gegen die Vorwürfe kämpfen. Mohammed hatte sich jedoch gegenüber den Militärbehörden dazu bekannt, den Plan für die Anschläge „von A bis Z“ entwickelt zu haben und gesagt, er würde die Todesstrafe begrüßen.

Der Prozess war vor mehr als drei Jahren unterbrochen worden, weil US-Präsident Barack Obama die Fälle vor einem Zivil- statt einem Militärgericht verhandeln lassen wollte. Das scheiterte jedoch am Widerstand des Kongresses.

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