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29.11.2009

US-Militär versäumte Gelegenheit zur Erfassung bin Ladens

Washington – Das US-Militär hat Ende des Jahres 2001 offenbar die Gelegenheit versäumt, den gesuchten Terroristen Osama bin Laden zu ergreifen. Das geht aus einem internen Bericht des Senatsausschusses für internationale Beziehungen hervor. Mehrere Dokumente und Interviews mit Beteiligten ergaben, dass „Osama bin Laden in Tora Bora in unserer Reichweite für einen Zugriff war“. Das Pentagon hatte sich im Dezember 2001 jedoch gegen einen massiven Militäreinsatz entschieden, sodass der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida ungehindert nach Pakistan flüchten konnte. Das „Versagen, die Aufgabe abzuschließen“, sei eine „verpasste Gelegenheit, die für immer den Kurs des Konflikts in Afghanistan“ verändert habe. Der Bericht des Senatsausschusses sieht die politische Verantwortung für die versäumte Gelegenheit beim damaligen Präsidenten George W. Bush.

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