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30.01.2010

US-Militär bildete afghanische Sicherheitskräfte unbemerkt in Bayern aus

München – Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat das US-Militär in Deutschland offenbar afghanische Sicherheitskräfte ausgebildet. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ vorab. Die Aktivität der Amerikaner sei demnach erst aufgefallen, nachdem in Rödby dänische Beamte zwei Afghanen nach dem Verlassen der Fähre aus Puttgarden ohne gültiges Visum überprüft hatten. Der Hauptmann und ein Feldwebel der afghanischen Streitkräfte ANA erklärten, sie hätten an einem dreiwöchigem Lehrgang des Joint Multinational Readiness Center der US-Streitkräfte im bayerischen Hohenfels teilgenommen. US-Major Nicholas Sternberg bestätigte, dass Ende vergangenen Jahres 16 ANA-Angehörige in Hohenfels an einer Ausbildung teilgenommen haben. Auf dem zweitgrößten Truppenübungsplatz der US-Streitkräfte in Europa werden unter anderem Nato-Soldaten auf ihren Einsatz am Hindukusch vorbereitet. Laut Sternberg sollten die Afghanen den Umgang mit den Koalitionstruppen lernen und dies gleichzeitig mit der ANA vertraut machen. Das Auswärtige Amt hatte für November und Dezember insgesamt 290 Visa für afghanische Soldaten ausgestellt – ohne deren Einreise nachzuvollziehen.

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