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05.01.2010

US-Medien CIA wollte Deutsch-Syrer töten

Hamburg – Der US-Geheimdienst CIA hat angeblich zusammen mit der Sicherheitsfirma „Blackwater“ die Ermordung eines terrorverdächtigen Deutsch-Syrers in Hamburg geplant. Wie das US-Magazin „Vanity Fair“ unter Berufung auf eine ungenannte Quelle berichtet, sei der Mann im Rahmen eines geheimen Anti-Terror-Programms des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush im Jahr 2004 über Wochen hinweg observiert worden. Deutsche Behörden oder der lokale CIA-Ableger seien nicht informiert worden. Der Deutsch-Syrer wurde verdächtigt, als Hintermann das Terrornetzwerk al-Qaida finanziert zu haben. Zudem soll er Kontakt zu drei Attentätern der Terroranschläge vom 11. September gehabt haben. Die geplante Ermordung sei dann aufgrund mangelhafter Vorbereitung abgebrochen haben. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat eine Ermittlung in dem Fall angekündigt. Die Grünen forderten von der Bundesregierung einen Bericht über den Vorfall.

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