Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

12.03.2016

US-Botschafter Gardner Flüchtlingskrise europäisches Problem

„Es ist in erster Linie ein Problem, das Europa lösen muss.“

Düsseldorf – Der amerikanische Botschafter bei der Europäischen Union, Anthony Gardner, sieht die Flüchtlingskrise als europäisches Problem. „Es ist in erster Linie ein Problem, das Europa lösen muss. Und ich glaube, dazu ist mehr Europa nötig – nicht weniger“, sagte er der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Die USA haben bislang nur 10.000 Flüchtlinge aufgenommen. Im kommenden Jahr sollen es 20.000 werden. „Im Vergleich zu der riesigen Zahl, die Deutschland aufnimmt, ist das nicht viel. Wir wissen das“, räumte der Botschafter ein.

Gardner unterstrich jedoch die Hilfsbereitschaft der Amerikaner. „Wir geben Geld und Erfahrung. Niemand leistet mehr humanitäre Hilfe in Syrien als die USA. Und wir unterstützen die EU im Kampf gegen Kriminelle.“ Außerdem gäben die USA ihre Erfahrung weiter, wie „man Menschen an einer Grenze identifizieren und kontrollieren kann“.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/us-botschafter-gardner-fluechtlingskrise-europaeisches-problem-93235.html

Weitere Nachrichten

Jürgen Trittin Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen / CC BY-SA 2.0

Grüne Trittin sieht gute Chancen auf Regierung ohne CDU/CSU

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht trotz niedriger Umfragewerte seiner Partei Chancen auf eine Regierungsbeteiligung in Berlin. "In den Umfragen ...

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Weitere Schlagzeilen