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Barack Obama

© Pete Souza / gemeinfrei

21.04.2016

US-amerikanische Aktivistin TTIP steht Obamas Zielen entgegen

„Das untergräbt das neue Krankenversicherungssystem.“

Berlin – Die US-amerikanische Aktivistin und Demokratin Sharon Treat sieht das Freihandelsabkommen TTIP stärker in die Kritik der amerikanischen Öffentlichkeit rücken.

„Für mich ist es nach wie vor schwer zu verstehen, warum Obama die Freihandelsabkommen forciert, obwohl sie gegen seine erklärten Ziele wie etwa den Kampf für eine bessere Gesundheitsversorgung stehen“, sagte die ehemalige Vertreterin im Repräsentantenhauses des US-Bundesstaates Maine im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Freitagausgabe) anlässlich des Besuches von US-Präsident Barack Obama in Hannover.

Momentan sei davon auszugehen, dass mit TTIP und den weiteren geplanten Freihandelsabkommen die Kosten für Medikamente in den USA steigen. „Das untergräbt das neue Krankenversicherungssystem, eines seiner Hauptanliegen“, so Treat.

Die Aktivistin betont auch die Bedeutung der Freihandelsabkommen im Wahlkampf: „Es ist unmöglich, im Wahlkampf zu sein und sich nicht gegen Freihandelsabkommen auszusprechen – wenn man gewählt werden will.“

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