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26.02.2010

Unternehmensreputation bedroht durch gestellte Amateurvideos und Bewertungsportale im Internet

Düsseldorf (openPR) – ZDF.reporter führt das zweite Fernsehinterview in 2010 mit der Revolvermänner GmbH zum Thema Online Reputation Management. „Das Reputation Capital ist das wichtigste Kapital eines Unternehmens, denn es erzeugt Abstrahlungen auf alle anderen Erfolgsgrößen. Im Web ist die Reputation jedoch nach allen Seiten hin offen und anonym angreifbar“, sagt Christian Scherg, der im Magazin ZDF.reporter am 28.01.2010 zu Wort kam. In der Praxis wurden Fälle beobachtet, in denen Unternehmen durch gezielt gestreute negative Publicity den Ruf der Konkurrenz zerstören.

Das wichtigste Instrumente hierzu ist die Verbreitung von Videoclips auf stark frequentierten Portalseiten, da dort eine hohe Streuung erreicht wird. Diese machen den Anschein eines zufällig gefilmten Zwischenfalles, der beispielsweise ein scheinbar grundlos explodierendes Mobiltelefon zeigt. Durch das Aussehen eines Amateurfilmes wird der Konsument vorsätzlich getäuscht. Eine Zurückverfolgung zu dem Urheber ist durch die Anonymität des Internets nahezu unmöglich. Ohne ein professionelles Online Reputation Management fällt es schwer, effektive Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Gefahr liegt darin, dass 70% der Kaufentscheidungen auf der Basis von Bewertungen anderer User gefällt werden. Das diese von Konkurrenz beeinflusst sein könnten, zieht erfahrungsgemäß kaum ein User in Betracht.

Online Reputation Management ist nicht nur in akuten Fällen sinnvoll, sondern auch zur Prävention von Negativreputation. Ein Monitoring, das eine kontinuierliche Evaluierung der Reputation im Internet gewährleistet, ist Bestandteil jeder seriösen Online Reputation Management Strategie.

In einem anderen im ZDF-Magazin belegten Fall handelte es sich um einen Hotelier, dessen Existenz durch negative Einträge in Bewertungsportalen bedroht war. Der Tourismus ist eine der Branchen, die besonders anfällig für Negativreputation sind. Das Hotel litt unter einer Welle negativer Bewertungen. Typisch dabei: Fehlinformationen, die nahelegen, dass der User das Hotel nie besucht hat. Auch der Hotelier verfügte über keine Präventionsmaßnahmen, die ein Online Reputation Management beinhaltet. „Verbraucherkritik sollte als Chance und nicht als Ärgernis begriffen werden. Optimal sind hier beispielsweise unternehmenseigene Verbraucherforen und Corporate Blogs, da diese eine offene Kommunikation mit den Konsumenten anregen“, empfiehlt Christian Scherg, der Geschäftsführer der Revolvermänner GmbH.

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