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Unstimmigkeiten beim Hausbau des Angeklagten

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27.02.2012

Kraillinger Doppelmord Unstimmigkeiten beim Hausbau des Angeklagten

Eines der Motive für die Tat sieht die Staatsanwaltschaft in der Geldnot des Angeklagten.

München – Im Prozess um den Doppelmord an Mädchen aus Krailling hat am Montag vor dem Landgericht München ein Zeuge über Unstimmigkeiten beim Hausbau der Familie des Angeklagten berichtet. 2009 hatte der Mann nach eigenen Angaben Spenden in Höhe von 10.000 Euro in seinem Freundeskreis aufgetrieben, um der Familie durch die Vermittlung einer Stiftung bei der Fertigstellung des Hausrohbaus zu helfen.

Dem Zeugen fielen jedoch nach und nach Ungereimtheiten in der Darstellung des Angeklagten auf, wie er vor Gericht schilderte. So habe er herausgefunden, dass ein Bauträger, der den Angeklagten angeblich um eine größere Geldsumme betrogen haben soll, alle Rechnungen korrekt gestellt und zudem zu sehr guten Preisen gearbeitet habe. Zur Übergabe der Spenden kam es daraufhin nicht.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, seine acht und elf Jahre alten Nichten im März vergangenen Jahres ermordet zu haben. Eines der Motive für die Tat sieht die Staatsanwaltschaft in der Geldnot des Angeklagten. Sein Haus konnte trotz Unterstützung durch Verwandte nicht fertig gebaut werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass Thomas S. ursprünglich auch die Mutter der Mädchen ermorden wollte, um so seine Frau zur Alleinerbin des Anteils der beiden Schwestern am Familienvermögen zu machen.

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