Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

03.08.2010

Unruhen in Pakistan fordern mehr als 35 Tote

Karachi – In der größten pakistanischen Stadt Karachi sind in der Nacht zum Dienstag blutige Unruhen ausgebrochen. Laut der lokalen Zeitung „Daily Times“ seien 35 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 125 weitere seien verletzt worden. Hintergrund der gewaltsamen Ausschreitungen ist offenbar der Mord an einem Abgeordneten der größten liberalen Partei in Pakistan, dem „Muttahida Qaumi Movement“. Bewaffnete hätten daraufhin Straßensperren errichtet, Supermärkte geschlossen und Geschäfte in Brand gesteckt. Zudem wurde der Verkehr lahm gelegt. Die Identität der Täter ist noch unbekannt. In mehreren Teilen der Stadt seien auch Schüsse gefallen.

In Karachi sind politische Versammlungen schon seit längerem verboten, um politisch motivierte Morde zu verhindern. Nichtsdestotrotz kommt es in der 16-Millionen-Einwohner-Stadt immer wieder zu ethnisch, politisch oder religiös begründeten Gewalttaten.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/unruhen-in-pakistan-fordern-mehr-als-35-tote-12569.html

Weitere Nachrichten

Zwei Männer surfen im Internet

© über dts Nachrichtenagentur

Gesetz gegen Hass im Netz Koalition will noch diese Woche Einigung

Die Große Koalition will sich noch in dieser Woche auf Änderungen des Gesetzentwurfs zur Bekämpfung von Hasskommentaren und Verleumdung im Netz verständigen. ...

Geschäftsfrauen mit Smartphone

© über dts Nachrichtenagentur

Quellen-Telekommunikationsüberwachung Bundestag beschließt umstrittenes Überwachungsgesetz

Der Bundestag hat am Donnerstag ein umstrittenes Überwachungsgesetz beschlossen. Damit sollen die Befugnisse der Polizei erweitert werden: Ermittler sollen ...

Ukrainische Flagge

© über dts Nachrichtenagentur

SPD Gabriel begrüßt „Ernte-Waffenruhe“ in der Ostukraine

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat die sogenannte "Ernte-Waffenruhe" in der Ostukraine begrüßt. "Es ist gut, dass sich die Konfliktparteien unter ...

Weitere Schlagzeilen