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22.09.2011

UNO-Versammlung: Mahmud Ahmadinedschad sorgt für Eklat

New York – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei der UN-Vollversammlung mit Beschimpfungen gegen die USA, die NATO und den Westen allgemein für einen Eklat gesorgt.

Dutzende Delegierte aus den USA, Europa und anderen Staaten verließen am Donnerstag in New York demonstrativ den Saal, als Ahmadinedschad „die, die sich freiheitliche Demokratien nennen“, als „Wurzel des Bösen“, als „Sklavenmeister und Kolonialherren von damals“ bezeichnete.

Auch die deutsche Delegation verließ den Saal, als Ahmadinedschad von „kruden Tiraden“ gegen die USA, Israel und den Westen insgesamt sprach. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist der Rede von vorn herein fern geblieben.

Zudem sah Ahmadinedschad die Schuld für Kriege und die Finanzkrise bei den USA und forderte den Westen zu Entschädigungszahlungen wegen der Sklaverei auf. „Sie unterstützen offiziell Rassismus“, sagte Ahmadinedschad.

Indessen protestierten Hunderte Menschen gegen die Anwesenheit des iranischen Präsidenten vor dem UN-Gebäude.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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