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04.01.2010

Querelen bei Entschädigung ehemaliger Heimkinder

Berlin – Interne Querelen erschweren die Verhandlungen um eine Entschädigung für ehemalige Heimkinder. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, haben die Opfer-Vertreter, die mit beiden Kirchen und dem Staat in Berlin am Runden Tisch sitzen, den Initiator aus den Verhandlungen gedrängt. Nach Streitereien und Kompetenzgerangel gründete ein kleiner Kreis den so genannten Betroffenen-Arbeitskreis, der die Forderungen der ehemaligen Heimkinder durchsetzen soll. Damit verliert der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH) seinen politischen Einfluss. Dieser Verein hatte die Gespräche um Entschädigung für erlittenes Leid in Kinderheimen erzwungen.

Seit über einem Jahr verhandeln Vertreter von Kirchen, Staat und Betroffenen um Geld. Die Opfer werden am Runden Tisch von zwei Frauen und einem Mann vertreten, allesamt juristische Laien. Sie sitzen Experten und Führungskräften der Kirchen und Ministerien gegenüber. In seiner Sitzung Anfang Januar will der Arbeitskreis die Frage klären, ob die Betroffenen „Statisten oder vorantreibende Akteure“ sind, bevor in Berlin das nächste Treffen des Runden Tisches stattfindet.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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